Team Suzuki DSR


DSR-Suzuki im Supercross



„Dirt, Mud and Sick Air“ war das Motto des DSR-Suzuki Teams, denn über lange Jahre wurde aktiv Motocross gefahren. Dank der sehr guten Beziehungen zur deutschen Suzuki Niederlassung, vertrat das saarländische Team die Gelben als Team Suzuki Deutschland beim Supercross. 1994 bestritt man mit dem damals 28-jährigen „Mad“ Mike Jones die deutsche Indoor-Serie. Jones war damals sowohl Hallencross-Cupmeister als auch Stadioncross-Weltmeister und aufgrund seiner Verrücktheit kein einfacher Zeitgenosse.
Zu den DSR Supercross Piloten zählten unter anderem auch der zweifache „MX Des Nations“ Teilnehmer Doug Dehaan, der 125ccm Ostküsten Supercross Champion Ron Tichenor, der siebenfache neuseeländische SX- und MX-Champion und mehrfache „MX Des Nations“ Teilnehmer Darryl Atkins und viele weitere Stars der Szene.

DSR-Suzuki Supermoto Team



Aus einer Laune heraus meldete sich DSR-Suzuki Teamchef Dirk Spaniol 1995 zu einem Supermoto Rennen in Metz (F) an und konnte direkt den 5ten Platz im starken Fahrerfeld herausfahren. Sollte es ein Leben neben dem MX Sport geben? Die Antwort lautete „Ja“ und somit stand er im darauffolgenden Jahr regelmäßig in den Startaufstellungen der internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft, die er ab 1997 in der Königsklasse bestritt. Als einer der ersten Supermoto Teamfahrer kam ab dem Jahr 2000 der nicht minder begabte Michael Schneider zur damals noch kleinen Truppe hinzu. Beide Piloten mussten mangels Alternative mit der nur bedingt Racing tauglichen Suzuki DR-Z 400 gegen die Rennboliden der nahezu übermächtigen Konkurrenz antreten.
Doch aus der Not wurde alsbald eine Tugend gemacht. Mit sauber präparierten und gleichzeitig aufwändig getunten Bikes fuhr man sich über Jahre hinweg als Underdog in die Herzen von Fans und Presse. Der unbändige Durchhaltewille zahlte sich dann 2004 aus, als die fast schon legendäre Startnummer 17 von Dirk Spaniol am Ende der Saison auf dem dritten Gesamtrang der Meisterschaft zu finden war.


2005 war es dann endlich soweit – Suzuki beschenkte die gelbe Fangemeinde mit der RM-Z 450! Nun musste sich weder Spaniol selbst, noch sein bis dahin stark angewachsenes DSR-Rennteam, unter Wert verkaufen. Podiumsplätze und Siege waren nun keine Seltenheit mehr, sondern klar definierte Ziele.
Seit dem Jahr 2000 wird die Mannschaft um Dirk Spaniol von Suzuki Deutschland ununterbrochen unterstützt. Das Team zahlte das Vertrauen mit Titeln zurück: als Fahrer wurde Spaniol zweifacher Vizemeister in Deutschland und als Teamchef Europameister, mehrfacher Deutscher- und Tschechischer Meister. Mit dem Franzosen Romain Febvre fuhr sogar der Motocross-Weltmeister von 2015 schon einmal in den Farben des DSR Teams. 2008 gewann Febvre die 250er und 450er Pokalklasse auf einer DSR-Suzuki mit 250ccm. Petr Vorlicek, Andre Plogman, Michael Herrmann, Marcus Class und Jan Deitenbach sind nur einige Namen aus der langen Liste der Fahrer, die mit einer DSR-Suzuki für Furore sorgten oder es immer noch tun.